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Fälle von Gicht steigen in England

Fälle von Gicht stiegen haben sich in England in den letzten zehn Jahren verdoppelt. Gicht – Krankheit der Könige – ist eine Krankheit des Überflusses, die meist dann auftritt, wenn der betroffene wohlernährt ist.

Gicht entsteht, wenn Harnsäure in den Gelenken auskristallisiert und so ähnliche Schmerzen verursacht wie man sie von Arthrose her kennt. In England werden mittlerweile mehr als vier Tausend Gicht-Patenten pro Jahr ins Krankenhaus mit akutem Gichtanfall eingeliefert.

Neigung zu Gicht wird vererbt

Zu Gicht kommt es, wenn bei Menschen eine Störung der Nierenfunktion vorliegt. Diese Störung ist angeboren – und erblich – und bewirkt, dass die Niere zu langsam die Harnsäure aus dem Blut entfernen kann. Die Harnsäure kristallisiert dann an kalten Körperstellen aus. Oft eben an den Gelenken der Füße und Hände, was zu sehr schmerzhaften Schwellungen führt. Vor allem eiweißreiche Ernährung und Alkohol führen zu Gicht; gepaart mit angeborener Neigung und Kälte. Man könnte annehmen, dass im Zuge der behaupteten Klimaerwärmung die Zahl der Gicht-Fälle zurückgeht. Aber das Gegenteil ist der Fall.

Veröffentlicht am 02.10.2012
Schlagworte: füße hände biologie

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